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Wie du mit deinem neuen Auto richtig durchstartest

Neues E-Auto, neues Fahrgefühl: Hier kommen unsere Tipps für deine erste Fahrt.

Die Schlüssel liegen in deiner Hand, dein Führerschein in Deiner Tasche und der Fahrzeugschein liegt im Handschuhfach - du bist bereit für die Straßen. Aber halt – ein E-Auto fährt sich dann doch ein bisschen anders als ein alter Benziner oder Diesel. Keine Sorge, mit diesen Tipps wirst du im Handumdrehen zum EV-Profi!

1. „Ist das Auto überhaupt an?“

Der Klassiker: Du drückst den Startknopf, trittst auf die Bremse – und es passiert... absolut nichts Hörbares.

Ja, der Wagen ist betriebsbereit! Sobald im Display „Ready“ steht oder die Armaturen leuchten, kann es losgehen. Kein Anlassergeräusch, kein Wackeln im Stand. Fahrstufe wählen, Bremse lösen und sanft aufs Pedal tippen.

2. „Warum bremst der Wagen, sobald ich vom Gas gehe?“

Das nennt sich Rekuperation (Energierückgewinnung). Wenn du den Fuß vom Fahrpedal nimmst, nutzt der Motor die Bewegungsenergie als Generator, bremst das Fahrzeug ab und speist Strom zurück in die Batterie.

Gut zu wissen: Bei vielen Modellen kann man diese Bremswirkung einstellen oder sogar im One-Pedal-Drive-Modus fahren, bei dem man das eigentliche Bremspedal im Stadtverkehr kaum noch braucht.

3. „Muss ich beim Gasgeben besonders vorsichtig sein?“

Ja, am Anfang definitiv! Anders als beim Verbrenner steht das volle Drehmoment sofort ab der ersten Millisekunde bereit. Selbst kleine E-Autos schießen an der Ampel ohne Verzögerung nach vorne. Ein feinfühliger rechter Fuß schont also die Nackenmuskeln deiner Mitfahrer.

4. „Reicht der Akku wirklich bis an mein Ziel?“

Die berühmte Reichweitenangst meldet sich bei der ersten Fahrt fast immer. Faustregel: Die Reichweitenanzeige im Display ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen meist sehr zuverlässig. Auf der Autobahn (ab ca. 120–130 km/h) oder bei starkem Frost sinkt der Akkustand durch den höheren Luftwiderstand bzw. den Heizbedarf allerdings spürbar schneller.

5. „Wie und wo muss ich das Teil eigentlich aufladen?“

Wer bisher nur Zapfsäulen gewohnt war, muss sich kurz umstellen.

  • Der Stecker: Für langsames Laden (AC) nutzt man meist das eigene Typ-2-Kabel; beim Schnellladen an der Autobahn (DC) hängt das dicke CCS-Kabel fest an der Säule.

  • Die Bezahlung: Geht sowohl per Lade-App, Ladekarte oder kontaktlos per Kreditkarte an der Säule. Deine Electroverse Credits kannst du nur über die Electroverse App oder Deine selber bestellte Ladekarte nutzen. Mehr unter (link zu electroverse)

  • Die Dauer: An Schnellladern (DC) lädst du von 10 auf 80 % oft in unter 30 Minuten, an normalen Wallboxen (AC) dauert es mehrere Stunden.

Warum sollte ich trotz „One-Pedal-Driving“ regelmäßig kräftig das Bremspedal nutzen?

  • Rostgefahr durch Rekuperation: Da dein E-Auto beim „One-Pedal-Driving“ hauptsächlich über den Elektromotor verzögert, um Energie zurückzugewinnen, werden die mechanischen Bremsen im Alltag kaum beansprucht.
  • Die Bremsen „freibremsen“: Verlässt du dich ausschließlich auf das Ein-Pedal-Fahren, können die Bremsscheiben mangels Reibung schnell Rost ansetzen – tritt daher ab und zu auf freier Strecke bewusst kräftig auf das Bremspedal, um die Scheiben sauber und voll funktionstüchtig zu halten.
  • Sicherheitsaspekt: Das regelmäßige Freibremsen sorgt dafür, dass die Bremsen im Notfall auch wirklich voll funktionieren

Welche Apps sollte ich mir direkt herunterladen?

Um dein EV-Leben so entspannt wie möglich zu machen, empfehlen wir dir zwei Must-Have-Apps:

  1. Die App deines Autoherstellers: Egal ob Tesla, VW, Hyundai oder Kia – lade dir die offizielle App herunter und verbinde sie mit deinem Auto. Damit kannst du das Auto im Winter per Smartphone vorheizen (oder im Sommer kühlen), den Ladestand checken und das Auto sperren. Verwende hierzu die von Dir im Rahmen der Bestellung genutzte berufliche E-Mail Adresse. Diese kannst du später auch auf deine private E-Mail abändern
  2. Die Octopus Electroverse App: Dein goldener Schlüssel für das öffentliche Laden. Sie zeigt dir nicht nur alle freien Ladesäulen in deiner Nähe an, sondern du zahlst überall ganz einfach mit einem einzigen Fingertipp.